Medienmitteilung

November 2018

Sichere Strassen und bessere Verbindungen für die Agglo Obersee

Anfang 2019 startet die Umsetzung des dritten Agglomerationsprogramms der Agglo Obersee. In diesem Rahmen setzen die beteiligten Gemeinden Massnahmen zur Ver­besserung des Fuss- und Veloverkehrs, des Öffentlichen Verkehrs sowie des motori­sierten Individualverkehrs um. Der Bund unterstützt sie dabei finanziell mit insgesamt 29,48 Mio. Franken. Nun ist auch bekannt, welche Gemeinden mit Bundesbeiträgen rechnen können.

Gemeinsam Lösungen finden

Die grosse Unterstützung des Bundes belegt die Weitsicht des Agglomerationsprogramms. Das Erfolgsgeheimnis dabei ist die gute Zusammenarbeit der Gemeinden. «In den vergan­genen zwölf Jahren konnten wir die Grenzen von drei Kantonen und 16 Gemeinden über­winden. Gemeinsam haben wir Lösungen für die Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsent­wicklung gefunden», blickt Ueli Strauss-Gallmann, Vorstandsmitglied Agglo Obersee, zurück. Er hat in den vergangenen Jahren diese Arbeit mit vorangetrieben Zum 30. November gibt er seine Position als Kantonsplaner ab und verabschiedet sich aus dem Verein Agglo Obersee. «Ich wünsche der Agglo Obersee eine weiterhin so erfolgreiche Zusammenarbeit und einen erfolgreichen Weg in die Zukunft.» Der Vereinspräsident Martin Stöckling bedankt sich herz­lich für sein Engagement in den vergangenen Jahren. Strauss habe einen wichtigen Beitrag an den Erfolg der Agglo Obersee geleistet.

Bund honoriert die Arbeit der Agglo Obersee

Aus dem Bundesbeitrag für das Agglomerationsprogramm erhält die Gemeinde Bubikon Un­terstützung für den Ausbau ihrer Busanbindung und die Zentrumsentwicklung Wolfhausen. Freienbach wird seine Bus-Achse Bahnstrasse Pfäffikon entwickeln sowie Massnahmen im Bereich Pfäffikon Ost – Löwenkreuzung und Pfäffikon Ost – Kreuzung Schweizerhof durch­führen. Die Gemeinde Lachen wird für die Strassenraumgestaltung im Zentrum unterstützt. Rapperswil-Jona setzt im Rahmen des Agglomerationsprogramms eine Fuss- und Veloweg­unterführung an der Eichwies-/Oberseestrasse um, gestaltet den Strassenraum an der Alten Jonastrasse neu und entwickelt den Umsteigeknotenpunkt Blumenau. Richterswil verbessert mit der neuen A3 Brücke Schwanden-Frohberg seinen Fuss- und Veloverkehr. In der Ge­meinde Rüti wird es eine Strassenraumgestaltung in der Ferrachstrasse geben und die Ge­meinde Wollerau optimiert mit einer Pförtneranlage das Verkehrsmanagement.

Neben diesen individuellen Massnahmen werden Freienbach, Bubikon, Rapperswil-Jona, Dürnten, Lachen, Rüti und Eschenbach gemeinsam und aufeinander abgestimmt Netzer­gänzungen an ihrem Fuss- und Veloverkehr vornehmen. Ein weiterer Bundesbeitrag erhält der Kanton St. Gallen für die Fussgängerübergänge der Kantonsstrassen sowie kurzfristige Massnahmen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

«Wir freuen uns sehr über dieses Resultat. Aktuell arbeitet der Verein an den Inhalten für ein viertes Agglomerationsprogramm und wir sind zuversichtlich, auch hierfür die Unterstützung des Bundes zu erhalten», sagt Peter Göldi, Geschäftsführer der Agglo Obersee.


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